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Aufatmen fürs Erste – Kellerduell gewonnen
- Updated: Dezember 21, 2015
Die 1. Männer feiert einen enorm wichtigen 26:23 (16:13)-Auswärtssieg bei der SG OSF II und kann den Negativlauf endlich stoppen
Viel wurde unter der Woche gesprochen über die momentane Situation und die Bewältigung derselben. Sehr produktiv wurde allen vor Augen geführt, in welch brenzliger Situation man sich befände und wie wichtig ein Erfolg bei der Schöneberger-Auswahl sei. Letzter gegen Vorletzter. Das sollte Spannung und Kampf versprechen. Tatsächlich boten beide Teams viele gute Angriffssequenzen, leidenschaftliche Abwehrarbeit und starke Torwartleistungen. Unproportional zur Trainingswoche wurde vor dem Spiel wenig gesagt. Jedem war die Lage bewusst: es hieß, sich zu zerreißen.
Bis zum 8:8 tasteten sich beide Teams noch ab, dann schafften die Narvaristi, die frenetisch von den 2. Männern nach vorne gepeitscht wurden, einen ersten Zwischenspurt auf 12:9. Bis zur Halbzeit hatte der Vorsprung bestand, weil sich jeder von der Bank nahtlos einfügte und somit Pausen verteilt werden konnten. Beim 16:13 ging es zum Pausentee. Dieses Mal funktionierte der Angriff der Morawetz-Sieben nahezu reibungslos. Die Fehlwurfquote war gering und jeder hatte verstanden, was mit dem Spielgerät zu machen war. In der Halbzeit war allen schnell klar: das war das Spiel der NARVA-Farben. Man hatte nicht nur die lauteren Zuschauer sondern anscheinend auch den größeren Siegeswillen. Man musste nur die Abwehr in den Griff bekommen, denn die Schöneberger konnten durch temporeiche Variationen immer wieder gute Wurfoptionen aus dem Rückraum kreieren, die zu selten entschieden unterbunden wurden.
Der Plan war klar und so ging es in den zweiten Durchgang. Wenn man unten steht, dann hat man mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. Der Pluspunkt an diesem Samstag war, dass sich die Mannen der Sportgemeinschaft allem erfolgreich stellten. Sagenhafte 5:0 Zeitstrafen wurden in den zweiten 30 Minuten verteilt. Statt sich davon aber aus der Bahn werfen zu lassen, wie es bisweilen oft genug vorkam, fokussierten sich die restlichen Jungs aufs Wesentliche und ließen den Dingen ihren Lauf. Beim 17:16 war man in der Lage, in Gleichzahl auf 20:16 zu enteilen. Beim 21:18 in Unterzahl zeigte sich die Stärke der Spieler: es wurde tatsächlich keine Unterzahl verloren. OSF konnte nicht weiter aufschließen. Beim 25:21 stellte die Heimmannschaft zwar auf Manndeckung um, doch konnte freistehend zwei Würfe in Folge nicht mal aufs Tor bringen. Anscheinend hatte ihnen Tino davor den Zahn gezogen, der die Rückraumwürfe immer wieder entschärfte und das Zusammenspiel Block-Torwart besser umsetzen konnte. Beim 26:23 war die Freude grenzenlos. Die Weihnachtsfeiern sind gerettet.
Alles in allem ein verdienter Arbeitssieg, den man trotz aller Widrigkeiten einfuhr. Die Mannschaft lebt und funktioniert als Ganzes, wenn jeder in ihr aufgeht. Bei einem Spiel weniger liegt man zwar mit 5 Punkten weiterhin weit unten in der Tabelle, doch muss man die Zuversicht aus dem Spiel mitnehmen und daran glauben, dass man zu vielem in der Lage ist. Man muss nur in der Crunchtime voll fokussiert aufs Wesentliche sein. Oder die SG veranstaltet nach jedem Spiel eine Weihnachtsfeier.
Wir wünschen allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr! (by O.O.)
Fließ, Köhler
Kremser (10/5), Patzlaff (9), Plaul, F. (4), Schwarz, Teller, Ostwald (je 1), Reitzig, Dessin, Schmuhl, Basler, Kretzer, Vasconi