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Am Ende deutliche Steigerung zu den letzten Spielen
- Updated: März 10, 2014
Neuköllner SF – SG NARVA II 17:22 (13:12)
Während ganz Berlin am Sonntag gebetsartig der herrlichen Sonne und den warmen Temperaturen frönte, hatte die 2. Frauen der SG NARVA Berlin um 14:30 Uhr ganz andere Fragen zum Thema zu klären. Welche Seite sollen wir in Halbzeit 1 auf den Brettern der Halle am Columbiadamm bespielen? Denn auf das linke Tor knallte die Sonne der jeweiligen Torhüterin mächtig ins Gesicht. Das Motto hieß also schon vor dem eigentlich Spiel: „Veni vidi vici“. Wir haben jedoch die Wahl verloren und bekamen das, was wir nicht wollten – Halbzeit 1 von links nach rechts. Aber manchmal heißt es ja auch: Glück im Unglück. Am Ende sollte sich die Sonne so günstig für uns in den Nachmittagshimmel senken, dass der Gegner (der zu Beginn sicherlich ähnliche Gedankenspiele hatte) am Ende viel mehr mit diesem Problem zu kämpfen hatte.
Personell war die Bank mit 13 Spielerinnen sehr gut besetzt und damit sollte die nötige Luft und Konzentration aufgebracht werden können, um den Sieg aus der Vorrunde gegen die Sportfreunde (15:12) vielleicht noch etwas klarer zu gestalten und am Ende des Tages mit dem Tabellenvierten punktgleich zu ziehen. Rechnerisch ist dies auch der Tabellenplatz, der am Ende der Saison von den 2 Frauen als Höchstziel zu erreichen ist. Diesen Fokus muss man bis zum Ende der Saison im Auge behalten. Part I nun am vergangenen Sonntag:
Die erste Hälfte begann und blieb im weiteren Verlauf recht ausgeglichen. Konnte einer der beiden Kontrahenten sich mit mehr als 1-2 Toren, jedoch nie mehr, absetzen egalisierte der Gegner dies sogleich. Das große Plus bei der Spielgemeinschaft aus Friedrichshain ist die Leistung der Torhüter und der Abwehrverbund. Hier sieht der geneigte Betrachter gleich, dass man es versteht Angriffe zu unterbinden und hart aber fair „zuzupacken“. Die ausgeglichene Spielweise entschieden die Neuköllner zur Halbzeit mit einem Tor Vorsprung für sich (13:12).
Ein ungeschriebenes Gesetz unserer 2 Frauen besagt, dass wir im zweiten Spielabschnitt immer den besseren Ball spielen und eigentlich waren sich auch alle bewusst, wie es besser gelingen sollte. Die Lücken auf den Halbpositionen des Gegners brachten bei einer schnellen Aktion viel Raum, um einen hervorragenden Abschluss zu erarbeiten. Auch die Außen hatten, wenn sie flink waren, viele Möglichkeiten auf Wurfchancen. Theorie und Praxis liegen jedoch bekanntlich nur im Idealfall beieinander und die Umsetzung auf der Platte ist immer leichter gesagt, als getan. Eine weitere Weisheit besagt, dass man die Spiele hinten gewinnt. Das trifft (wie oben im Punkt Abwehrleistung erwähnt) ebenfalls auf die 2 Frauen mehr als zu, jedoch darf man dabei das Tore werfen nicht vernachlässigen. Ein Trainingsspiel unter der Woche (was der männliche Co mit „Hinten hui, vorne …“ zusammenfasst) hat klipp und klar gezeigt, wie wichtig das Üben der Angriffszüge ist.
Hälfte zwei verlief um Welten besser. Wir spielten clever den Gegner aus, liefen einige Wechsel und konnten uns in vielen Situationen mit dem entsprechenden Biss durchsetzen, was wiederum auch mit 7m Chancen belohnt wurde. Ohne Fleiß kein Preis. Man merkte der Mannschaft nun ein Selbstbewusstsein an, welches ihr auch in den kommenden Partien gut zu Gesicht stehen würde! Wenig Nervosität und geringe Fehlerquellen. Warum nicht immer so? Erst der Ausgleich, dann die Führung, welche wir ab dem 17 Gegentor nicht mehr hergaben (14:14, 16:17, 17:17). Am Ende war es ein Bärendienst der Mannschaft selbst in 2maliger Unterzahl ohne Gegentreffer zu bleiben. Es war eine wirkliche Lust zuzuschauen und das ein oder andere Lächeln im Gesicht beflügelt doch mehr als der unnötige Krampf gepaart mit ständigem Blick auf die Anzeigetafel. Neukölln schien nun stehend k.o., schien keine Mittel mehr aufbringen zu können und wir machten den Sack am Ende mehr als deutlich mit 17:22 zu und gewannen die 2 Halbzeit mit 4:10.
Bravo. Am Ende hat man das gesehen, was das Trainerteam über das ganze Spiel sehen will. Kampfgeist auch im Angriff, Spiellust und Freude! So kann es gern weitergehen, das ist doch eine gute Basis!
Tor: 1 HZ Mandy Weinitschke (38% geh., 0/3 geh. 7m), 2 HZ Anne Schmidt ( 75% geh., 1/1 geh. 7m)
Feld: Frances Klammer (8/5), Stephanie Hürland (5), Kerstin Thomsen (2), Sarah Fuhrmann (2), Annika Meyer (2), Franziska Colby (1), Isabell Seiler (1), Jana Jaffe (1), Stefanie Rähm, Stefanie Grunert, Melanie Fries
Trefferquote bei 7m: 100% Wahnsinn !
AW